Glossar
Digitale Visitenkarten von A bis Z
Die wichtigsten Fachbegriffe rund um digitale Visitenkarten, kurz und korrekt erklärt — mit Verweisen auf unsere ausführlichen Ratgeber-Artikel.
- AVV (Auftragsverarbeitungsvertrag)
- Vertrag nach Art. 28 DSGVO zwischen dir und einem Dienstleister, der in deinem Auftrag personenbezogene Daten verarbeitet — bei geschäftlicher Nutzung einer Visitenkarten-Plattform Pflicht, nicht Kür. Mehr dazu →
- Reichweitenmessung ohne Cookies und ohne Wiedererkennung einzelner Besucher. Braucht keine Einwilligung nach TDDDG, weil nicht auf das Endgerät zugegriffen wird. Vizitcard misst so ab Werk: IP-Adressen werden sofort anonymisiert und nie gespeichert. Mehr dazu →
- DDG (Digitale-Dienste-Gesetz)
- Deutsches Gesetz (2024, Nachfolger des TMG), das u. a. die Impressumspflicht für geschäftsmäßige Online-Angebote regelt — auch für geschäftlich genutzte digitale Visitenkarten.
- Digitale Visitenkarte
- Eine persönliche Profilseite im Web mit Kontaktdaten, Links und Funktionen wie „Kontakt speichern" (vCard), geteilt per QR-Code, NFC oder Link. Anders als Papier jederzeit änderbar und messbar — beruflich wie privat nutzbar.
- Double-Opt-in
- Zweistufige Einwilligung: Nach der Anmeldung (z. B. Newsletter) bestätigt die Person ihre E-Mail-Adresse über einen Link. In Deutschland Standard, um Einwilligungen nachweisbar zu machen.
- DSGVO
- Die EU-Datenschutz-Grundverordnung — zentrales Regelwerk für die Verarbeitung personenbezogener Daten, relevant für Profildaten, Besucher-Messung und Lead-Erfassung. Mehr dazu →
- Kiosk-Modus
- Anzeigemodus für ein Stand-Tablet: Die Karte läuft dauerhaft im Vollbild mit Lead-Formular, Besucher tragen sich selbst ein, danach springt die Anzeige automatisch zur Karte zurück. Bei Vizitcard Teil des Pro-Tarifs. Mehr dazu →
- Lead
- Ein Interessent samt Kontaktdaten. Auf digitalen Visitenkarten meist über ein Formular erfasst — DSGVO-konform nur mit Einwilligungs-Checkbox und klarer Zweckangabe.
- NDEF
- NFC Data Exchange Format — das standardisierte Nachrichtenformat auf NFC-Tags. Bei Visitenkarten enthält die NDEF-Nachricht schlicht die Profil-URL. Mehr dazu →
- NFC (Near Field Communication)
- Funkstandard (13,56 MHz, aufbauend auf ISO/IEC 14443) für Distanzen von wenigen Zentimetern. In NFC-Visitenkarten steckt ein passiver Chip ohne Batterie — Karte ans Handy halten, Profil öffnet sich. Mehr dazu →
- PIN-Schutz
- Zugangsschutz für eine Karte oder einzelne Links: Inhalte erscheinen erst nach Eingabe einer PIN — nützlich für interne Karten oder vertrauliche Inhalte. Bei Vizitcard werden PINs wie Passwörter gehasht (Argon2id), nie im Klartext gespeichert. Mehr dazu →
- QR-Code
- 2D-Code (ISO/IEC 18004) mit eingebauter Fehlerkorrektur, der Text — hier die Profil-URL — als Grafik kodiert. Funktioniert gedruckt und am Bildschirm, Scan per Kamera-App ohne Zusatz-App. Mehr dazu →
- Quellen-QR-Code
- Mehrere QR-Codes für dieselbe Karte, je Einsatzort einer (Rollup, Prospekt, E-Mail-Signatur …). Die Statistik weist Scans je Quelle aus — so siehst du, welcher Kanal wirklich funktioniert. Pro-Feature bei Vizitcard. Mehr dazu →
- Slug
-
Der Namensteil deiner Karten-URL, z. B.
vizitcard.de/max-mustermann. Kurz, merkbar, einmalig — und bei Vizitcard gegen versehentliche Dauer-Änderungen geschützt. - TDDDG
- Deutsches Gesetz (2024, Nachfolger des TTDSG) zum Datenschutz bei digitalen Diensten. Regelt u. a., dass Cookies und ähnliche Zugriffe aufs Endgerät grundsätzlich eine Einwilligung brauchen.
- vCard (.vcf)
- Standardisiertes Kontaktdatenformat (RFC 6350/2426), das jedes Adressbuch versteht — die Technik hinter „Kontakt speichern". Vizitcard liefert Version 3.0 in UTF-8 aus, die kompatibelste Kombination. Mehr dazu →
- Wallet-Pass
- Deine Visitenkarte als Pass in Google Wallet: liegt offline auf dem Gerät, zeigt deinen Profil-QR und wird bei Änderungen serverseitig aktualisiert. Mehr dazu →
- White-Label
- Betrieb ohne Anbieter-Branding: Karten unter eigener Domain und im eigenen Design, ohne sichtbaren Plattform-Hinweis — relevant für Agenturen und Unternehmen. Mehr dazu →