Notfall-Karte anlegen
Notfallkontakte und die Hinweise eintragen, die Helfern nützen — du bestimmst jede einzelne Angabe selbst, alles ist freiwillig.
Ein Anhänger am Schlüsselbund, Helm oder Rucksack: Wer ihn scannt, sieht deine Notfallkontakte (ICE-Kontakte) und die Hinweise, die du freigibst — vom „Bitte meine Frau anrufen" bis zur Allergie. Du entscheidest, was offen sichtbar ist und was hinter einer PIN liegt. Ein Zusatz für den Ernstfall — kein Ersatz für Notfallpass oder medizinischen Ausweis.
Für Radfahrer, Läufer, Wanderer, Motorradfahrer, Senioren & Schulranzen
Ohne App, ohne Agentur, ohne Technik-Kenntnisse — jedes Smartphone kann deine Karte öffnen.
Notfallkontakte und die Hinweise eintragen, die Helfern nützen — du bestimmst jede einzelne Angabe selbst, alles ist freiwillig.
NFC-Anhänger oder gedruckter QR an Schlüsselbund, Helm, Rucksack, Rollator oder Schulranzen — dort, wo er im Ernstfall gefunden wird.
Finder oder Ersthelfer scannen mit der Kamera und rufen deine Kontakte mit einem Tipp an — ohne App, ohne Registrierung.
Notfallkontakte als Anruf-Buttons — wer hilft, muss keine Nummer abtippen, sondern nur tippen.
Offen sichtbar ist nur, was du freigibst (z. B. Vorname + Kontakte). Sensiblere Hinweise legst du hinter den PIN-Schutz — die PIN gibst du z. B. der Familie.
Neue Nummer, neue Medikation? Online ändern — der Anhänger bleibt derselbe. Ein laminierter Zettel kann das nicht.
Geht der Schlüssel verloren, meldest du den NFC-Anhänger im Pro-Tarif als verloren: Wer ihn antippt, sieht dann eine Fundseite statt deiner Karte. In jedem Tarif erreichen Finder über die Karte deine Kontakte.
Hosting in Deutschland, keine Tracker, du kannst die Karte jederzeit offline nehmen oder löschen. Gerade bei Gesundheitsangaben entscheidend.
Ein Anhänger für den Schulranzen, einer für Omas Rollator, einer für den Fahrradhelm — jede Karte mit eigenen Kontakten und eigener Freigabe.
Ein ICE-Kontakt ist die Person, die benachrichtigt werden soll, wenn dir etwas zustößt — ICE steht für „In Case of Emergency“, englisch für „im Notfall“. Bekannt gemacht hat die Idee 2005 ein britischer Rettungssanitäter: Speichere diese Person im Handy-Adressbuch mit dem Kürzel davor, etwa „ICE Lisa“, bei mehreren „ICE1“ und „ICE2“. Im deutschsprachigen Raum wird auch „IN“ für „im Notfall“ empfohlen, etwa vom Österreichischen Roten Kreuz — auch, weil man bei „ICE“ hierzulande an den Zug denkt.
Der Haken am klassischen ICE-Eintrag: Ein gesperrtes Handy lässt Fremde nicht ins Adressbuch. Für diesen Fall gibt es auf iPhone und Android eigene Notfall-Funktionen für den Sperrbildschirm — und als Ergänzung den Notfall-Anhänger, den Helfer mit ihrem eigenen Handy scannen.
iPhone: Öffne die App „Health“, tippe auf dein Profilbild und dann auf „Notfallpass“. Dort schaltest du „Im Sperrzustand zeigen“ ein; neben „Notfallkontakte“ tippst du auf „Bearbeiten“ und fügst deine ICE-Kontakte samt Beziehung hinzu. Helfer öffnen den Notfallpass der Health-App dann ohne deinen Code: auf dem Codebildschirm „Notfall“ tippen, danach „Notfallpass“.
Android: Wo die Funktion sitzt, hängt von Hersteller und Version ab. Auf manchen Geräten, etwa Google Pixel, trägst du in der App „Persönliche Sicherheit“ unter „Meine Infos“ Notfallkontakte und medizinische Daten ein und aktivierst „Anzeigen, wenn gesperrt“. Google weist selbst darauf hin: Diese Angaben kann jeder sehen, der dein Handy in die Hand nimmt.
Menünamen können sich mit Updates ändern — Stand 03.10.2026, ohne Gewähr; maßgeblich ist die Hilfe von Apple bzw. Google. Richte Handy und Anhänger mit denselben Kontakten ein: Das Handy hilft, wenn es dabei und geladen ist — der Anhänger auch dann, wenn nicht. Die Karte dazu legst du kostenlos an.
Hängt der Anhänger am Schlüsselbund, gehört keine Wohnadresse auf die Karte — zusammen mit dem Schlüssel verrät sie, welche Tür er öffnet. Ausweis- oder Versichertennummern haben auf einer öffentlichen Seite ebenfalls nichts zu suchen. Schalte im Editor „Von Suchmaschinen finden lassen“ aus, falls es an ist: Die Karte bleibt per QR-Code und NFC erreichbar, erscheint aber nicht in Suchmaschinen. Und nimm keine Karten-Adresse mit deinem vollen Namen — die Zufallsadresse im kostenlosen Tarif ist hier sogar ein Vorteil. Die Nummern deiner Notfallkontakte sind Daten anderer Menschen — frag sie, bevor du sie einträgst.
Damit Helfer einen gedruckten Code als Notfall-Info erkennen, setzt du ab dem Basic-Tarif im QR-Designer einen Rahmen mit Text wie „Im Notfall scannen“ um den Code. NFC-Tags liest nicht jedes ältere Handy — kombiniere den NFC-Schlüsselanhänger deshalb mit einem sichtbaren QR-Code (mehr dazu im Ratgeber NFC oder QR-Code?). Der QR-Code führt direkt zur Karte: PIN und Verloren-Meldung des Anhängers gelten nur fürs Antippen.
Für alles, was nicht jeder sehen soll, gibt es mehrere PIN-Stufen. Wir speichern die PIN nie im Klartext, und mehr als fünf Versuche pro Viertelstunde lässt das System nicht zu — trotzdem ist sie eine einfache Zugangssperre, kein Tresor. Diagnosen oder Befunde gehören deshalb auch mit PIN nicht auf eine Webseite. Die Stufen im Überblick:
👋 Privat
Nummer, WhatsApp und Insta in einem QR-Code: einmal scannen lassen statt buchstabieren — perfekt für neue Bekanntschaften, Verein und Nachbarschaft. Mehr erfahren
🤝 Verein
QR am Vereinsheim und Aushang: Interessenten sehen Trainingszeiten und Ansprechpartner — und melden sich direkt zum Schnuppertraining. Mehr erfahren
🎪 Open Air
Festival-Infos, Timetable und Notfall-Kontakte am Bändchen — und neue Bekanntschaften mit einem Scan gespeichert. Mehr erfahren
Neu beim Thema? Was eine digitale Visitenkarte ist und wie du sie erstellst · QR-Code auf der gedruckten Visitenkarte
Leg die Notfall-Karte kostenlos an und häng den Anhänger dorthin, wo er gefunden wird — hoffentlich braucht ihn nie jemand.
Wir helfen dir schnell weiter — per Live-Chat oder Support-Anfrage.
Wir sind gerade online — stell deine Frage direkt im Chat.
Im Moment ist niemand im Chat. Sende uns eine Anfrage — wir antworten per E-Mail.