🆘 Notfall-Anhänger mit QR-Code · Für Radfahrer, Wanderer, Motorradfahrer & Senioren Im Ernstfall zählt,
wer erreichbar ist

Ein Anhänger am Schlüsselbund, Helm oder Rucksack: Wer ihn scannt, sieht deine Notfallkontakte (ICE-Kontakte) und die Hinweise, die du freigibst — vom „Bitte meine Frau anrufen" bis zur Allergie. Du entscheidest, was offen sichtbar ist und was hinter einer PIN liegt. Ein Zusatz für den Ernstfall — kein Ersatz für Notfallpass oder medizinischen Ausweis.

Für Radfahrer, Läufer, Wanderer, Motorradfahrer, Senioren & Schulranzen

Biglietto di esempio sul cellulare: Notfall-Infos · Max, Im Notfall bitte kontaktieren:
🔑 Am Schlüsselbund, Helm & Rucksack 📞 Notfallkontakte mit einem Tipp 🔒 Sensibles hinter PIN 🔄 Jederzeit änderbar DSGVO-konform · Hosting in Deutschland
Come funziona

Pronto in 3 passi

Senza app, senza agenzia, senza competenze tecniche — ogni smartphone può aprire il tuo biglietto.

1️⃣

Notfall-Karte anlegen

Notfallkontakte und die Hinweise eintragen, die Helfern nützen — du bestimmst jede einzelne Angabe selbst, alles ist freiwillig.

2️⃣

Anhänger anbringen

NFC-Anhänger oder gedruckter QR an Schlüsselbund, Helm, Rucksack, Rollator oder Schulranzen — dort, wo er im Ernstfall gefunden wird.

3️⃣

Gefunden = geholfen

Finder oder Ersthelfer scannen mit der Kamera und rufen deine Kontakte mit einem Tipp an — ohne App, ohne Registrierung.

Tutto incluso

Funzioni che lavorano per te

📞

Kontakte mit einem Tipp

Notfallkontakte als Anruf-Buttons — wer hilft, muss keine Nummer abtippen, sondern nur tippen.

🔒

Gestufte Privatsphäre

Offen sichtbar ist nur, was du freigibst (z. B. Vorname + Kontakte). Sensiblere Hinweise legst du hinter den PIN-Schutz — die PIN gibst du z. B. der Familie.

🔄

Immer aktuell

Neue Nummer, neue Medikation? Online ändern — der Anhänger bleibt derselbe. Ein laminierter Zettel kann das nicht.

🚨

Verloren-Funktion (Pro)

Geht der Schlüssel verloren, meldest du den NFC-Anhänger im Pro-Tarif als verloren: Wer ihn antippt, sieht dann eine Fundseite statt deiner Karte. In jedem Tarif erreichen Finder über die Karte deine Kontakte.

🇩🇪

Datenschutz ernst genommen

Hosting in Deutschland, keine Tracker, du kannst die Karte jederzeit offline nehmen oder löschen. Gerade bei Gesundheitsangaben entscheidend.

👨‍👩‍👧

Für die ganze Familie

Ein Anhänger für den Schulranzen, einer für Omas Rollator, einer für den Fahrradhelm — jede Karte mit eigenen Kontakten und eigener Freigabe.

Was ist ein ICE-Kontakt?

Ein ICE-Kontakt ist die Person, die benachrichtigt werden soll, wenn dir etwas zustößt — ICE steht für „In Case of Emergency“, englisch für „im Notfall“. Bekannt gemacht hat die Idee 2005 ein britischer Rettungssanitäter: Speichere diese Person im Handy-Adressbuch mit dem Kürzel davor, etwa „ICE Lisa“, bei mehreren „ICE1“ und „ICE2“. Im deutschsprachigen Raum wird auch „IN“ für „im Notfall“ empfohlen, etwa vom Österreichischen Roten Kreuz — auch, weil man bei „ICE“ hierzulande an den Zug denkt.

Der Haken am klassischen ICE-Eintrag: Ein gesperrtes Handy lässt Fremde nicht ins Adressbuch. Für diesen Fall gibt es auf iPhone und Android eigene Notfall-Funktionen für den Sperrbildschirm — und als Ergänzung den Notfall-Anhänger, den Helfer mit ihrem eigenen Handy scannen.

ICE-Notfallkontakt im Handy einrichten: iPhone und Android

iPhone: Öffne die App „Health“, tippe auf dein Profilbild und dann auf „Notfallpass“. Dort schaltest du „Im Sperrzustand zeigen“ ein; neben „Notfallkontakte“ tippst du auf „Bearbeiten“ und fügst deine ICE-Kontakte samt Beziehung hinzu. Helfer öffnen den Notfallpass der Health-App dann ohne deinen Code: auf dem Codebildschirm „Notfall“ tippen, danach „Notfallpass“.

Android: Wo die Funktion sitzt, hängt von Hersteller und Version ab. Auf manchen Geräten, etwa Google Pixel, trägst du in der App „Persönliche Sicherheit“ unter „Meine Infos“ Notfallkontakte und medizinische Daten ein und aktivierst „Anzeigen, wenn gesperrt“. Google weist selbst darauf hin: Diese Angaben kann jeder sehen, der dein Handy in die Hand nimmt.

Menünamen können sich mit Updates ändern — Stand 03.10.2026, ohne Gewähr; maßgeblich ist die Hilfe von Apple bzw. Google. Richte Handy und Anhänger mit denselben Kontakten ein: Das Handy hilft, wenn es dabei und geladen ist — der Anhänger auch dann, wenn nicht. Die Karte dazu legst du kostenlos an.

Was auf den Notfall-Anhänger gehört — und was hinter die PIN

Hängt der Anhänger am Schlüsselbund, gehört keine Wohnadresse auf die Karte — zusammen mit dem Schlüssel verrät sie, welche Tür er öffnet. Ausweis- oder Versichertennummern haben auf einer öffentlichen Seite ebenfalls nichts zu suchen. Schalte im Editor „Von Suchmaschinen finden lassen“ aus, falls es an ist: Die Karte bleibt per QR-Code und NFC erreichbar, erscheint aber nicht in Suchmaschinen. Und nimm keine Karten-Adresse mit deinem vollen Namen — die Zufallsadresse im kostenlosen Tarif ist hier sogar ein Vorteil. Die Nummern deiner Notfallkontakte sind Daten anderer Menschen — frag sie, bevor du sie einträgst.

Damit Helfer einen gedruckten Code als Notfall-Info erkennen, setzt du ab dem Basic-Tarif im QR-Designer einen Rahmen mit Text wie „Im Notfall scannen“ um den Code. NFC-Tags liest nicht jedes ältere Handy — kombiniere den NFC-Schlüsselanhänger deshalb mit einem sichtbaren QR-Code (mehr dazu im Ratgeber NFC oder QR-Code?). Der QR-Code führt direkt zur Karte: PIN und Verloren-Meldung des Anhängers gelten nur fürs Antippen.

Für alles, was nicht jeder sehen soll, gibt es mehrere PIN-Stufen. Wir speichern die PIN nie im Klartext, und mehr als fünf Versuche pro Viertelstunde lässt das System nicht zu — trotzdem ist sie eine einfache Zugangssperre, kein Tresor. Diagnosen oder Befunde gehören deshalb auch mit PIN nicht auf eine Webseite. Die Stufen im Überblick:

  • Ganze Karte (alle Tarife, auch kostenlos): Ohne PIN sieht niemand etwas — auch kein Fremder, der dir helfen will. Das passt nur, wenn die Karte für Familie oder Betreuer gedacht ist.
  • NFC-Anhänger (Pro): Wer den Anhänger antippt, kommt erst nach der PIN weiter. Die Karte selbst bleibt über ihre Adresse und einen QR-Code daneben erreichbar — ganz schließt sie nur die Karten-PIN.
  • Einzelne Links (ab Basic): Kontakte und Hinweise bleiben offen, ein Link fragt erst nach der PIN. Die PIN sperrt den Knopf auf der Karte, nicht die Zieladresse selbst — wer die Adresse kennt, kommt ohne PIN hin. Leg dorthin nichts, was nicht notfalls offen sein darf.
  • PDF-Dokumente (Pro): etwa weitere Kontakte oder Hinweise für die Familie — jedes Dokument lässt sich einzeln schützen.
FAQ

Häufige Fragen zum Notfall-Anhänger

Ersetzt der Anhänger einen Notfallpass oder medizinischen Ausweis?
Nein — ganz klar: Er ist eine Ergänzung. Rettungskräfte folgen ihren eigenen Abläufen und durchsuchen nicht zwingend Anhänger. Der größte Nutzen liegt darin, dass Finder, Ersthelfer und Begleiter deine Angehörigen schnell erreichen. Offizielle Dokumente (Notfallpass, Allergie-Ausweis, Medikationsplan) gehören weiterhin dorthin, wo Profis sie erwarten.
Welche Daten sollte ich angeben — und welche nicht?
So wenig wie möglich: Vorname und ein bis zwei Notfallkontakte offen, Hinweise wie Allergien nur, wenn du sie teilen möchtest. Diagnosen und Befunde gehören nicht auf die Karte — auch nicht hinter die PIN. Alles ist freiwillig, jederzeit änderbar und löschbar.
Können Fremde meine Daten einfach abrufen?
Nur das, was du bewusst öffentlich freigibst — wie bei einem beschrifteten Anhänger, nur widerrufbar. Sensible Angaben schützt der PIN-Schutz; die Karte lässt sich jederzeit offline nehmen.
Funktioniert das ohne Internet und ohne App?
Der Scan braucht keine App — nur die Kamera. Zum Anzeigen der Karte braucht das Handy des Helfers Internet (Mobilfunk reicht). Für Funklöcher, etwa beim Wandern, gibt es im Pro-Tarif den Offline-QR-Code: Er trägt deine Kontakte und die Beschreibung direkt im Code, das Handy des Helfers bietet sie auch ohne Internetverbindung als Kontakt an. Die Beschriftung deiner Kontakt-Knöpfe steckt nicht im Code — gib den Nummern im vCard-Konfigurator eigene Beschriftungen (etwa „Lisa, Ehefrau“) oder schreib in die Beschreibung, wem welche Nummer gehört. Was im Offline-Code steht, ist fest gedruckt: Es lässt sich weder per PIN schützen noch nachträglich ändern oder offline nehmen — nimm nur hinein, was jeder sehen darf, und druck den Code bei einer neuen Nummer neu. Passt zu viel nicht in den Code, wird ein normaler QR-Code daraus; teste ihn am besten im Flugmodus. Anrufen lässt sich nur, wo es Mobilfunk gibt — ohne Pro bleibt der Zettel im Portemonnaie eine gute Ergänzung.
Was kostet der Notfall-Anhänger?
Die Karte gibt es im kostenlosen Tarif, die PIN für die ganze Karte inklusive. NFC-Anhänger bestellst du im Dashboard dazu, ein gedruckter QR kostet nichts. PINs für einzelne Links gibt es ab Basic, für NFC-Anhänger und Dokumente im Pro-Tarif. Preise ansehen
Gibt es das auch für Haustiere?
Ja — genau daraus ist die Idee entstanden: Das Haustier-Profil macht dasselbe für Halsband und Chip-Nummer.
Kann jemand meine ICE-Kontakte missbrauchen?
Ein Restrisiko hat jeder sichtbare Notfallkontakt — im Handy wie am Anhänger: Wer ihn sieht, kennt eine Nummer deiner Angehörigen. Frag deine Notfallkontakte deshalb vorher, ob ihre Nummer auf deiner Karte stehen darf, und sag ihnen, dass im Ernstfall ein Fremder anrufen kann — bei Geldforderungen am Telefon sollten sie misstrauisch bleiben. Geht dein NFC-Schlüsselanhänger verloren, meldest du ihn im Pro-Tarif als verloren — wer ihn antippt, sieht dann eine Fundseite statt deiner Karte; ein QR-Code daneben führt aber weiter zur Karte. In jedem Tarif kannst du den Anhänger deaktivieren oder die Karte offline nehmen.
Verstehen Helfer im Ausland meine Notfall-Karte?
Ab dem Basic-Tarif kann die Karte mehrsprachig sein: Die Zeilen unter deinem Namen und die Beschreibung — etwa „Bitte zuerst Lisa anrufen“ — hinterlegst du zusätzlich auf Englisch, Italienisch, Türkisch oder Polnisch; Helfer wechseln die Sprache mit einem Klick. Die Beschriftung der Kontakt-Knöpfe legst du selbst fest — für Touren im Ausland am besten kurz und zweisprachig.
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