Ratgeber · Standards

vCard (.vcf) wyjaśniona: standard stojący za „Zapisz kontakt”

Wenn ein Kontakt mit einem Fingertipp im Adressbuch landet, steckt fast immer eine vCard dahinter. Was in der .vcf-Datei wirklich drinsteht, wie du sie öffnest, warum es mehrere Versionen gibt — und welche Fallstricke wir aus eigener Erfahrung kennen.

Die vCard ist einer der langlebigsten Standards des Internets: 1995 vom Versit-Konsortium entworfen, später von der IETF standardisiert, heute in jedem Smartphone-Adressbuch, in Outlook, Gmail und CardDAV-Servern. Eine .vcf-Datei (MIME-Typ text/vcard) ist dabei nichts Exotisches — nur strukturierter Text.

Was ist eine vCard?

Eine vCard ist ein maschinenlesbares Kontaktdatenformat: Name, Organisation, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Anschrift, Foto, Webseiten — alles in einer definierten Struktur, die jedes Adressbuch versteht. Genau deshalb ist sie das Rückgrat jeder digitalen Visitenkarte: Der „Kontakt speichern"-Button liefert eine vCard aus, das Betriebssystem öffnet den „Neuen Kontakt anlegen"-Dialog, alle Felder sind vorausgefüllt. Kein Abtippen, keine Zahlendreher.

Eine .vcf-Datei öffnen: iPhone, Android, Mac, Gmail, Outlook

Eine .vcf-Datei kommt meist als E-Mail-Anhang, per Messenger oder über einen „Kontakt speichern"-Button. „Öffnen" heißt dabei fast immer: ins Adressbuch übernehmen. So klappt es:

  • iPhone und iPad: Den .vcf-Anhang in Mail oder Nachrichten antippen. iOS zeigt eine Vorschau, aus der du einen neuen Kontakt anlegst oder einen vorhandenen ergänzt. Stecken mehrere Kontakte in der Datei, übernimmst du alle in einem Schritt.
  • Android: Datei antippen und mit der Kontakte-App öffnen — oder in Google Kontakte über „Verwalten" → „Aus Datei importieren"; hast du mehrere Konten, wählst du, wo die Kontakte landen.
  • Mac: Doppelklick auf die Datei oder in der App Kontakte „Ablage" → „Importieren" — danach im Dialog auf „Hinzufügen" klicken.
  • Gmail: Deine Gmail-Kontakte liegen in Google Kontakte. Dort am Rechner links auf „Importieren" klicken und die .vcf-Datei auswählen — das geht auch mit mehreren Kontakten in einer Datei.
  • Outlook (klassisch) für Windows: Eine einzelne vCard aus einer E-Mail klickst du mit der rechten Maustaste an, wählst „Zu Outlook-Kontakten hinzufügen" und dann „Speichern und schließen". Für eine Datei mit vielen Kontakten beschreibt Microsoft den Umweg über eine CSV-Datei, die du dann in Outlook importierst.

Tak wygląda vCard od środka

Minimalna vCard 3.0 — czytelna w każdym edytorze tekstu:

BEGIN:VCARD
VERSION:3.0
N:Mustermann;Max;;;
FN:Max Mustermann
ORG:Beispiel GmbH
TITLE:Projektleiter
TEL;TYPE=CELL:+49 170 1234567
EMAIL;TYPE=WORK:max@beispiel.de
URL:https://vizitcard.de/max
END:VCARD

Jede Zeile ist eine Property aus Name, optionalen Parametern (TYPE=CELL) und Wert. Zeilen enden laut Standard mit CRLF; lange Zeilen werden bei 75 Oktetten „gefaltet" (Fortsetzungszeile beginnt mit Leerzeichen) — eines der Details, an denen selbstgebaute Generatoren gern scheitern.

Najważniejsze pola

FeldBedeutungPraxis-Hinweis
FNNazwa wyświetlana (wymagane)„Formatted Name” — to, co widać w książce adresowej
Nstrukturierter NameNazwisko;imię;kolejne imiona;tytuł;sufiks — ważne przy sortowaniu
ORG / TITLEFirma / stanowiskoORG może zawierać działy (oddzielone średnikiem)
TELTelefonnummernzawsze z TYPE (CELL/WORK/HOME/FAX) — w przeciwnym razie aplikacje muszą zgadywać
EMAIL / URLE-mail / strony internetowedozwolone wielokrotnie; kolejność = priorytet w wielu aplikacjach
ADRAnschrift7 części rozdzielonych średnikami (skrytka pocztowa;dodatek;ulica;miejscowość;region;kod pocztowy;kraj)
PHOTOKontaktfotoosadzone jako Base64 lub jako URL — osadzone jest bardziej niezawodne
NOTEFreitextdobre na „Poznaliśmy się na …” — podziały wierszy jako \n escapen

Wersje: 2.1, 3.0 i 4.0

  • vCard 2.1 (1996): das Urformat. Umlaute brauchen hier krude Quoted-Printable-Kodierung (=C3=BC für „ü") — heute nur noch für sehr alte Geräte relevant.
  • vCard 3.0 (RFC 2426, 1998): der De-facto-Standard. UTF-8 möglich, von praktisch jedem Adressbuch fehlerfrei importiert — iOS, Android, Outlook, Thunderbird, Gmail.
  • vCard 4.0 (RFC 6350, 2011): der modernste Standard — durchgängig UTF-8, sauberere Parameter, KIND (Person/Organisation), Geokoordinaten. Der Haken: Die Import-Unterstützung ist bis heute lückenhaft; manche Apps ignorieren 4.0-spezifische Felder oder verweigern den Import ganz.
Dlatego dostarczamy wersję 3.0: Vizitcard erzeugt vCards bewusst in Version 3.0 mit UTF-8 — die Kombination mit der höchsten Import-Quote über alle Geräte und Mail-Clients hinweg. Der modernste Standard nützt nichts, wenn das Adressbuch des Empfängers ihn nicht versteht.

vCard-Formate: Dateiendungen, MIME-Typen und Verwandte

Wer nach „vCard-Formaten" fragt, meint oft die drei Versionen oben — oder einen der Begriffe, die rund um die .vcf-Datei kursieren. Ein kurzer Überblick:

  • .vcf und .vcard: zwei Dateiendungen für dasselbe Format. RFC 6350 registriert beide, verbreitet ist .vcf.
  • MIME-Typ: offiziell text/vcard. Ältere Angaben wie text/x-vcard oder text/directory gelten seit RFC 6350 als veraltet.
  • xCard und jCard: dieselben Kontaktdaten als XML (RFC 6351) bzw. JSON (RFC 7095) — gedacht für Programme und Schnittstellen. jCard steckt zum Beispiel in den Antworten von RDAP, dem Nachfolger von Whois.
  • hCard: ein Microformat, das die vCard-Felder als Klassennamen direkt im HTML einer Webseite auszeichnet.
  • MeCard: eine kompakte Schreibweise von NTT Docomo für QR-Codes (MECARD:N:…;TEL:…;;) mit deutlich weniger Feldern — keine vCard.
  • CSV: Tabellen-Export vieler Adressbücher. Die Spalten heißen je Programm anders; für einzelne Kontakte ist die vCard deshalb der gemeinsame Nenner.
  • Namensvetter: In der Bioinformatik steht VCF für das Variant Call Format — solche .vcf-Dateien enthalten Daten zu Genvarianten, keine Kontakte.

Pułapki z praktyki

  1. Znaki diakrytyczne i kodowanie: Eine vCard ohne sauberes UTF-8 macht aus „Müller" ein „Müller". Encoding-Probleme sind Support-Anfrage Nummer eins bei selbst gebauten .vcf-Dateien.
  2. Stosuj escape dla znaków specjalnych: Kommas, Semikolons und Zeilenumbrüche haben in vCard-Werten Sonderbedeutung und müssen mit Backslash escaped werden — sonst zerlegt es Adressen in falsche Felder.
  3. Przeładowane zdjęcia: Ein eingebettetes 5-MB-Foto macht die Datei träge und scheitert an manchen Mail-Größenlimits. Verkleinern (z. B. auf 240–512 px) gehört zum Generieren dazu.
  4. Obejście na iOS: Safari öffnet .vcf direkt im Kontakte-Dialog; wird die Datei aber z. B. in In-App-Browsern geöffnet, landet sie manchmal nur im Download. Ein sichtbarer „Kontakt speichern"-Button mit korrektem Content-Type: text/vcard i Content-Disposition minimiert solche Fälle.
  5. Nieaktualne pliki do pobrania: Eine gespeicherte vCard bleibt auf dem Stand des Downloads. Ändert sich deine Nummer, hilft nur erneutes Teilen — oder ein Mechanismus wie unser Kontakt-Update-Abo bzw. der Wallet-Pass, der Änderungen nachschiebt.

Cyfrowa wizytówka z vCard: co zawiera plik

Bei Vizitcard ist der vCard-Download in allen Tarifen enthalten — auch im kostenlosen. Die Datei wird serverseitig aus deinen Kartendaten erzeugt (Version 3.0, UTF-8, korrektes Escaping); dein Profilbild (ab Basic) kommt in adressbuch-tauglicher Größe mit. Du pflegst deine Daten an einer Stelle — Kartenseite, QR-Code und vCard bleiben automatisch konsistent. Beim Tipp auf „Kontakt speichern" landet Folgendes im Adressbuch deines Gegenübers:

  • Name, Firma, Position: FN und N aus deinem Namen, ORG und TITLE aus Firma und Position deiner Karte.
  • Kontaktwege: Telefonnummern (auch die WhatsApp-Nummer) als TEL, dazu E-Mail und Adresse; Webseite und Profile aus deinen Kontaktangaben, etwa LinkedIn oder Instagram, als URL.
  • Notiz, Geburtstag, Foto: NOTE mit deiner Bio, dein Geburtstag als BDAY (auf Wunsch ohne Jahr) und — ab Basic — dein Profilbild als JPEG mit 512 × 512 Pixeln.
  • Eigene Beschriftungen: Im Pro-Tarif legst du mit dem vCard-Konfigurator fest, welche Einträge in die Datei kommen, wie sie heißen (etwa „Mobil privat") und ob die Notiz deine Bio, ein eigener Text oder leer ist. iPhone und Mac zeigen sie direkt am Eintrag an.
  • Nicht drin: die Links deiner Linkliste — sie bleiben auf der Kartenseite, wo du sie jederzeit änderst.
  • PIN-Schutz: Ist deine ganze Karte per PIN geschützt, gibt es die vCard erst nach Eingabe der PIN.
  • NFC-Anhänger und Karten-QR: Beide tragen nicht die vCard, sondern einen Link zu deiner Karte — so lädt dein Gegenüber immer den aktuellen Stand. Auf dem Chip selbst wäre die vCard eine Momentaufnahme, und gängige NTAG-Chips fassen nur etwa 144 bis 888 Bytes — eine typische vCard ohne Foto hat nach unseren Messungen schon gut 400 Bytes und passt damit nur auf die größeren Chips. Mehr zu Chips und Speicher: NFC oder QR-Code?
  • Ohne Netz: Im Pro-Tarif gibt es zusätzlich den Offline-vCard-QR, der deine Kontaktdaten ohne Foto direkt im Code trägt — wird die vCard dafür zu groß, etwa durch eine sehr lange Notiz, enthält der Code stattdessen den Link zu deiner Karte. Wann er sich lohnt, steht unter Link-QR oder vCard-QR?
FAQ

Häufige Fragen zur vCard

Wie öffne ich eine .vcf-Datei?
Antippen bzw. doppelklicken — Handy und Mac schlagen „Kontakt hinzufügen" vor. Die Wege für iPhone, Android, Mac, Gmail und Outlook (in der klassischen Version mehrere Kontakte nur über eine CSV-Datei) stehen oben unter .vcf-Datei öffnen. Eine vCard ist reiner Text — zur Not liest du sie im Editor.
Welche vCard-Version ist die beste?
Für maximale Kompatibilität: 3.0 mit UTF-8. Version 4.0 ist der modernere Standard (RFC 6350), wird aber bis heute nicht von allen Adressbüchern sauber importiert. Vizitcard liefert deshalb 3.0 aus.
Kann eine vCard mehrere Kontakte enthalten?
Ja — eine .vcf-Datei darf beliebig viele BEGIN:VCARD…END:VCARD-Blöcke enthalten. So exportieren Adressbücher ganze Kontaktlisten in eine einzige Datei.
Ist eine vCard dasselbe wie eine digitale Visitenkarte?
Nein, sie ergänzen sich: Die digitale Visitenkarte ist deine lebende Profilseite (immer aktuell, mit Links, Design und Statistik); die vCard ist der standardisierte Weg, deine Kontaktdaten ins Adressbuch des Gegenübers zu übertragen. Vizitcard kombiniert beides.
Bleibt eine heruntergeladene vCard aktuell?
Nein — sie ist ein Schnappschuss zum Zeitpunkt des Downloads. Für automatische Aktualisierungen gibt es bei Vizitcard im Pro-Tarif den Google-Wallet-Pass (Pässe werden serverseitig aktualisiert) und das Kontakt-Update-Abo.
Woran erkenne ich, welche vCard-Version eine Datei hat?
Öffne die .vcf-Datei mit einem Texteditor und suche die Zeile VERSION — dort steht 2.1, 3.0 oder 4.0. Die Endung .vcf gilt für alle Versionen, und auch der MIME-Typ text/vcard steht für jede Version; nur selten hängt ein optionaler Parameter wie version=4.0 daran. RFC 6350 rät deshalb, die VERSION-Zeile zu prüfen. Bei vCard 4.0 folgt sie direkt auf BEGIN:VCARD, ältere Versionen erlaubten sie auch weiter unten — sehr alte Dateien lassen sie mitunter ganz weg.
Wie wandle ich eine vCard in eine CSV- oder Excel-Liste um?
Über ein Adressbuch: Importiere die .vcf-Datei zum Beispiel in Google Kontakte. Google legt dafür ein eigenes Label mit dem Importdatum an — wähle es aus und exportiere nur diese Kontakte als CSV-Datei, sonst steht dein ganzes Adressbuch in der Liste. Die Datei öffnest du in Excel oder LibreOffice. Beachte: Damit liegen die Kontakte in deinem Google-Konto — brauchst du sie dort nicht, lösche sie danach wieder. Ohne Cloud geht es zum Beispiel mit dem Adressbuch von Thunderbird (vCard importieren, als CSV exportieren). Eine vCard selbst ist keine Tabelle; erst der Export bringt die Felder in Spalten.
Brauche ich einen vCard-Scanner, um eine vCard zu speichern?
Nein. Dein Handy übernimmt eine .vcf-Datei direkt ins Adressbuch. Einen QR-Code, in dem eine vCard steckt, liest die normale Kamera-App (iPhone seit iOS 11, Android über die Kamera oder Google Lens) und schlägt das Speichern als Kontakt vor. Die Daten stecken im Code selbst — mit der Kamera-App klappt das in der Regel auch ohne Internet. Mehr dazu im Ratgeber Kontaktdaten per QR-Code teilen. Willst du dagegen eine Papier-Visitenkarte abfotografieren und als Kontakt speichern, geht das auch ohne App: Der kostenlose Visitenkarten-Scanner liest die Karte direkt im Browser aus und legt sie als Kontakt auf dein Handy — das Foto bleibt dabei auf deinem Gerät.
vCard inklusive

„Kontakt speichern" ohne .vcf-Bastelei

Deine digitale Visitenkarte liefert die vCard automatisch aus — dein Gegenüber speichert dich mit einem Tipp. In jedem Tarif, auch im kostenlosen.

Źródła i standardy

  1. RFC 6350: vCard Format Specification (4.0) — datatracker.ietf.org
  2. RFC 2426: vCard MIME Directory Profile (3.0) — datatracker.ietf.org
  3. RFC 6352: CardDAV (synchronizacja książki adresowej) — datatracker.ietf.org
  4. RFC 6351: xCard (vCard jako XML) — datatracker.ietf.org
  5. RFC 7095: jCard (vCard jako JSON) — datatracker.ietf.org
  6. RFC 7480: RDAP, następca WHOIS — datatracker.ietf.org
  7. Pomoc techniczna Microsoft: importowanie wizytówek vCard do kontaktów programu Outlook — support.microsoft.com
  8. Pomoc techniczna Microsoft: importowanie kontaktów z pliku vCard (.vcf) do programu Outlook — support.microsoft.com

Stand: 05.10.2026.

Manuel Zagler

Założyciel i operator · PiXX Media, Aschau am Inn

Betreiber von vizitcard.de. Unseren vCard-Generator (Version 3.0, UTF-8, Escaping, Foto-Verkleinerung) haben wir selbst entwickelt und über viele Geräte-, Mail- und Adressbuch-Kombinationen hinweg getestet.

Zuletzt aktualisiert: 05.10.2026 · O nas · Kontakt · Impressum